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Die Schülerzahl steigt erfreulicherweise kontinuierlich und der von den Eltern organisierte Schultransport funktioniert sicher und reibungslos. Ausserdem bieten viele neue Anschaffungen den Schülern Perspektiven zur Sicherung des eigenen Lebensunterhalts und Integration in die Gesellschaft.
Eine Ausbildung für Blinde wird landläufig als überflüssig betrachtet, deshalb war das Blindenzentrum in Trujillo (ca. 510.000 Einwohner) - die einzige Einrichtung dieser Art im gesamten Bundesland - fast unbekannt. Durch intensive Werbung für das Zentrum in Krankenhäusern, Kirchengemeinden, Zeitungsannoncen und durch die persönliche Kontaktaufnahme mit betroffenen Familien, d.h. durch die aktive Suche nach weiteren Blinden, ist es Madre Nelida und ihren Mitarbeiterinnen gelungen, die Schülerzahlen zu steigern und die Familien von der Notwendigkeit und dem Nutzen einer Ausbildung zu überzeugen.
Das Blindenzentrum ist eine staatliche Einrichtung. Der Besuch der Schule ist für Schüler aus armen Familien kostenlos, von Familien, die über ein entsprechendes Einkommen verfügen, wird ein gestaffeltes Schulgeld von bis zu 40 Soles (ca. 10 US Dollar) jährlich erhoben. Der Staat bezahlt die Personalgehälter und stellt in unregelmäßigen Abständen auch eine - allerdings karge - Schulspeisung zur Verfügung.
Nachdem die technische Ausstattung des Zentrums (Mobiliar, Maschinen) von der Gruppe Ayuda in Kooperation mit dem Päpstlichen Missionswerk der Kinder/ Sternsinger finanziert wurde, hat der Bürgermeister von Trujillo die Finanzierung von drei Klassenzimmern übernommen, die mittlerweile fertiggestellt sind.
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