• seit 1997:
1994 haben wir den Kinderarzt im "Ruhestand" Dr. med. Wolf Schenk aus Freiburg
kennengelernt, der zusammen mit deutschen Freunden und Padre Nicanor in Cusco
und Umgebung drei "Postes de Salud" (Gesundheitsposten) aufgebaut hat.
Dr. Schenk ist jedes Jahr für zwei bis vier Monate in Cusco und betreut die
Gesundheitsposten absolut unentgeldlich. Wir wissen, daß die medizinische Versorgung
von Kindern in Perú im Augenblick in keinster Weise gewährleistet ist;
es gibt sie nur für die Kinder der Reichen. Der Gesundheitsposten in Cusco
mit zwei Aussenstellen im ländlichen Bereich arbeitet mit zwei jungen Ärzten,
zwei Schwestern und zwei Pflegern. Wir haben für dieses Projekt einen "Camionetta" (Kleinstkraftwagen)
für die ländliche Betreuung finanziert (ca. 15.000 DM) und stellen das
Jahresgehalt für das ärztliche Personal zur Verfügung (insgesamt
ca. 12.000 US Dollar pro Jahr).
•1992 -1996:
Erweiterung des Kindergartens "Victorino Elorz Goicochea" in Sullana,
einer kleinen Stadt im Bundesstaat Piura, ca. 500km südlich des Äquators.
Wir haben die finanziellen Mittel (35.000 DM) für die Errichtung von zwei neuen
Gebäuden, einschließlich der Verlegung von Zu- und Abwasserkanalisation
sowie die Ausstattung mit Mobiliar, Spiel- und Lerngeräten zur Verfügung
gestellt. Dieser Kindergarten beherbergt jetzt ca. 200 Kinder und wird von
vier Grundschullehrerinnen und einem Lehrer betreut. Auch in diesem Projekt
werden die Gehälter vom Staat getragen. Die Kosten für die Instandhaltung übernehmen
die Eltern. Direktorin des Kindergartens ist Maria Elena Chumacero Sunción.
Das Projekt wurde im Sommer 1996 abgeschlossen und getreu unserem Motto "Hilfe
zur Selbsthilfe" den peruanischen Freunden übergeben.
• 1983 - 1996:
Seit dem Bestehen unserer Gruppe haben wir auf Anfragen der peruanischen Freunde
weitere Beiträge finanzieller Art geleistet:
a) in Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Missionswerk der Kinder in Aachen
haben wir in Trujillo bei der Einrichtung einer Schneider- und Schusterausbildungsstätte
für Jugendliche geholfen
b) in Cusco haben wir zur Errichtung und Alimentation einiger "Comedores" beigetragen.
In diesen Tagesräumen bereiten die Mütter in den Elendsvierteln in
Eigenverantwortung für alle Kinder das Frühstück und eine weitere
Mahlzeit pro Tag. Die Comedores werden von unserem Freund Padre Nicanor Acunja
Yaya liebevoll betreut. Padre Nicanor leitet seit mehr als 25 Jahren die Pfarre
St. Belén in Cusco und ist "Manager des lieben Gottes" für mehr als 70.000
Menschen, die in zum Teil bis zu 30km entfernten Dörfern leben.
• 1983 - 1991:
Zusammen mit unseren peruanischen Freunden entwarfen wir eine Schule, die
den Bedürfnissen Perús und der Situation in Cusco entspricht. Die Planung
und Ausführung der Arbeiten lag in den Händen der Peruaner selbst.
Die Schule "San Martin de Porras" in Cusco, Ahuacpinta No. 600, wurde
zu Ostern 1991 mit einer Feier den Dominikanerschwestern übergeben. Die
Unterhaltung der Schule wird vom Orden und vom peruanischen Staat gewährleistet,
der die Lehrergehälter finanziert.
|